Kaufbeuren im Ersten Weltkrieg

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Unsere Abiturientinnen 2018

 

Wie "Alice im Wunderland" schienen sich die Abiturientinnen zu fühlen. Zumindest war das Wortspiel "Abi im Wunderland" das Motto dieses Abiturjahrgangs, der am 29. Juni 2018 in einer dreistündigen Feier vom Marien-Gymnasium verabschiedet wurde.

Im Gottesdienst, der der Vergabe der Reifezeugnisse vorausging, bedachten die Schülerinnen ihre aktuelle Lage ebenfalls als etwas Wunderbares: Mit Psalm 8 aus dem Alten Testament verlas Sofi Lang die Zeilen "Du hast ihn (den Menschen) mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. … ihm alles zu Füßen gelegt". Stadtpfarrer Waltner griff die Worte in seiner Ansprache auf und gab den Absolventinnen die Botschaft mit auf den Weg, dass jede von Gott angenommen und geliebt sei, ohne wenn und aber. Er rief sie auf, ihre Talente zum Blühen zu bringen und wünschte ihnen Gottes Segen dazu.

 

Die anschließende Feier leiteten Schülerinnen des Profilfachs Instrumentalensemble der Q11 und Q12, dirigiert von Gabriele Rauber ein. Mit "Pomp and Circumstance" von Edward Elgar verbreitete sich eine zum Anlass passende getragene Grundstimmung mit Klarinetten-, Querflöten-, Geigen- und Keyboard-Klängen. In seiner Begrüßung ließ es sich Andreas Merz, der Schulleiter des Marien-Gymnasiums, nicht nehmen, seinen Dank auszudrücken. Ein großes Anliegen war es ihm, zuerst die Eltern herauszustellen, die ihre Töchter auf dem Weg zum diesem Ziel begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Gruß galt den Schwestern des Crescentia-Klosters und Pfarrer Bernhard Waltner, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Anita Mauersberger von der Frank-Hirschvogel-Stiftung, Markus Neubauer von der VR Bank Kaufbeuren, den Vertretern des Elternbeirats und den Grundschullehrkräften, die den Abiturientinnen vor Jahren in der vierten Klasse das Startkapital mitgaben. Den Kollegen, die das Werk vollendeten und die Schülerinnen zum Abitur führten, dankte er ausdrücklich für ihren fundamentalen und hervorragenden Beitrag dazu, insbesondere dem Oberstufenkoordinator, Joachim Kohler, für seine kompetente, schülernahe und begeisternde Art.

Generaloberin Sr. M. Martha Lang freute sich sehr über die Einladung, ein Grußwort zu sprechen und gratulierte herzlich. Eine in der Klosterkirche abgestellte handverzierte Kerze mit der Aufschrift "Abi 2018 – Danke" deutete sie als Zeichen der Verbundenheit von Marienschulen und Kloster. Stefan Bosse fand im Thema Fußball einen geeigneten Aufhänger für seine Ansprache. "Deutschland trauert und das Marien-Gymnasium feiert." Im Gegensatz zum Bundestrainer wäre es Joachim Kohler, dem Oberstufenkoordinator dieses Jahrgangs, dem "Marien-Jogi", gelungen, seine Mannschaft mit einem tüchtigen Trainerstab ins Finale zu bringen. Die Eltern verglich er mit Fans, die nun, da der Titel gewonnen wurde, mit ihren Siegerinnen rufen können "Jetzt geht's lo-os!"

Mit einem Zitat von Mark Twain: "Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend" verknüpfte Markus Glogowski als Vertreter des Elternbeirats seinen Dank an die Eltern und alle an dem zu feiernden Erfolg Beteiligten. Nachdenklich stimmte der Poetry Slam "Eines Tages, Baby, werden wir alt sein!", gekonnt vorgetragen von Mirjam Mähler.

"Abi im Wunderland" – "Was wollen die uns damit sagen?" fragte sich Andreas Merz in seiner Rede. Der Inhalt des Klassikers der Kinderliteratur "Alice im Wunderland", verfasst von einem Mathematikprofessor und interpretiert als "feindliche Welt" verdient es wohl, ernst genommen zu werden. Dennoch resumierte Merz die chaotische, verwirrende, absurde und verunsichernde Geschichte in der zweifelnden Frage: "War die Schule wirklich so schlimm?" Oder bezieht sich das Abi-Motto vielmehr auf die Welt außerhalb der Schule. Und hier dürfte das Hinterfragen tatsächlich erlaubt sein. In der neuen Qualität des Umgangs miteinander in höchsten Regierungskreisen auf internationaler Ebene aber auch in Gesellschaft und Wirtschaft sieht er eine große Herausforderung. Eine "America first"-Haltung präge die Entscheidungen und nicht das Bemühen um einen Konsens, was zu wünschen wäre. Wachstum bringt neben Wohlstand immer auch Ungerechtigkeiten mit sich und es scheint, als würden tragfähige Werte bei wirtschaftlichen und auch bei gesellschaftspolitischen Themen zeitweise sehr wenig Raum bekommen. Die Frage sei, wo bleibt eigentlich der Mensch? Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden bedarf es einer Richtschnur oder kurz gesagt: es kommt auf die richtige Bildung an.

Ein hochrangiges Fachwissen wird durch einen Abiturschnitt von 2,09 bestätigt. Weitere Kompetenzen sind durch Werke wie Fastenaktionen, Gemeinschaftsprojekte, Theater, Austausch, Tutorinnen- oder Sanitätereinsatz und viele andere schulische Aktivitäten entwickelt und gestärkt worden. Dies qualifiziere für die Gestaltung einer wertegeprägten Zukunft als angehende Führungskräfte.

Die Übergabe der Abiturzeugnisse offenbarte die hervorragenden Ergebnisse: 29 Absolventinnen haben die eins vor dem Komma, 12 von ihnen sogar 1,5 und besser. Die Spitzennote 1,0 erreichten Rebekka Steck und Theresa Hofmann. Ihnen überreichte Anita Mauersberger den mit 1000 € dotierten Preis für das beste Abitur. Den Preis "VR-aktiv" für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielt Gamze Ertas. Mit weiteren Preisen wurden ausgezeichnet: Xiomara Runge (Deutsche Physikalische Gesellschaft, bestes Physik-Abitur), Elena Hobbacher (Gesellschaft Deutscher Chemiker, bestes Chemie-Abitur), Hannah Huttner (Deutsche Mathematiker-Vereinigung, bestes Mathematik-Abitur) Daniela Doll (bestes Biologie-Abitur) und Rebekka Steck (bestes Latein-Abitur).

Den Schlusspunkt der Verabschiedung setzte Natalie Schlachter mit dem Titel "The climb" von Miley Cyrus, das sie beeindruckend und bewegend vortrug. Die Jahrgangsstufensprecherinnen bedankten sich bei ihren Kursleitern insbesondere bei ihrem Oberstufenbetreuer für zwei gelungene, erfolggekrönte Jahre und ließen die Feier am Buffet ausklingen.

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