Sportgala 2017 am 1./2. Dezember

Strahlende Siegerinnen beim "Jugend forscht"-Regionalwettbewerb

Einmal mehr waren die Schülerinnen des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren beim Regionalentscheid Jugend forscht/Schüler experimentieren sehr erfolgreich. An zwei Tagen präsentierten die jungen Forscherinnen ihre Arbeiten, die in den Wochen zuvor mit viel Engagement und Tüftelei entstanden waren. Wie es sich für richtige Wissenschaftler gehört, steht am Anfang eine Hypothese, die durch Experimente und Versuche entweder bestätigt, oder widerlegt werden soll. Danach beginnt die Arbeit, die nicht selten mit Rückschlägen, Zweifeln und Enttäuschung einhergeht. Sich durchbeißen, nicht aufgeben und das Ziel nicht aus den Augen verlieren – genau das macht einen guten Naturwissenschaftler aus! Und genauso gingen die Schülerinnen des Marien-Gymnasiums vor, die dieses Jahr in Peiting bei Schongau um eine gute Platzierung beim Wettbewerb kämpften. Die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen: Jedes der vier Projekte wurde mit mindestens einem Preis ausgezeichnet!

 

Lisa Altmann, Schülerin der 8. Klasse, erhielt einen zweiten Preis für ihre Untersuchungen an Vitamin C-haltigen Lebensmitteln. Mit zwei verschiedenen Verfahren konnte sie den Gehalt an diesem wichtigen Vitamin genau nachweisen. Ihre exakte Vorgehensweise und die anschauliche Darstellung der Ergebnisse brachten ihr sogar noch einen Sonderpreis ein.

Ebenfalls einen zweiten Preis gab es für Martina Ebert und Kira Herold aus der 8. Jahrgangsstufe. Ihr Projekt befasste sich mit der Frage, ob der Gehalt eines Enzyms im Speichel vor oder nach dem Essen höher ist. Dieses Enzym, die Amylase, spaltet im Mund die Stärkeketten, die u.a. in Brot und Teigwaren enthalten sind. Dieser Vorgang ist der erste Schritt der Verdauung und wichtig für das vollständige Aufschließen der Nahrung. Die beiden Forscherinnen konnten eindrucksvoll zeigen, dass die Amylase-Konzentration bei Hunger wesentlich höher ist. Kommt dann endlich etwas Essbares, kann diese Nahrung viel schneller verdaut werden.

Sogar eine Schülerin aus der 6. Klasse hatte sich dieses Jahr für den Regionalwettbewerb qualifiziert: Anna Achatz wollte wissen, ob zum Nudel-Kochen tatsächlich so viel Wasser benötigt wird, wie auf der Packung angegeben ist. Sie bestimmte die Wasseraufnahme der Nudeln über die gesamte Kochzeit und mit verschiedenen Wassermengen. Ihr Ergebnis: Auch mit erheblich weniger Wasser gekocht, leidet die Qualität der Nudeln nicht. Daraus ergibt sich für ganz „Nudel-Deutschland“ ein großes Einsparungspotenzial, was den Wasser- und Energieverbrauch betrifft. Der Jury war dieses Projekt einen Sonderpreis wert.

Sogar einen Regionalsieg gab es dieses Jahr wieder für das Marien-Gymnasium! Natalie Bestler und Marie-Luise Szubert nahmen bereits zum zweiten Mal mit ihrem Projekt „Evakuierungs-Software“ teil und konnten, wie schon im Jahr zuvor den ersten Platz erringen. Damit sind sie wieder für den Landeswettbewerb qualifiziert, bei dem es um den Einzug ins Bundesfinale geht. Ihre Software simuliert die Evakuierung des Schulgebäudes bei einem Feueralarm. Anhand der Simulation ist genau erkennbar, welche Fluchtwege bevorzugt genommen werden, an welchen Punkten es Stau gibt und wie schnell die Personen aus dem Gebäude gelangen können. Im Vergleich zum letzten Jahr haben die beiden Schülerinnen aus der 12. Jahrgangsstufe ihr Berechnungsverfahren verfeinert und einen „echten“ Probealarm mit eingearbeitet, um zu überprüfen, ob die Simulation tatsächlich realistisch ist.

Für das Marien-Gymnasium war es wieder ein sehr erfolgreicher Jugend forscht-Wettbewerb und alle Teilnehmerinnen sind hoch motiviert, an ihren Projekten weiter zu arbeiten.

aktuelle Termine

20. - 22.11., Workshop Jugendgottesdienste (Steinerskirchen)

Di., 21.11., ab 18 Uhr: Herbstball der SMV

Mi., 22.11., Buß- und Bettag (unterrichtsfrei) 

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